BT-Spannschloss®

Verbindungstechnik für die dauerhafte Verbindung von Betonfertigteilen

Was bietet Ihnen dieses Produkt?

Mit dem BT-Spannschloss® können Betonfertigteile ohne weitere Zusatzwerkstoffe und Hilfsmittel verbunden werden. (Beton verbinden)
Die Verbindung ist ohne Beachtung von Aushärtezeiten sofort voll belastbar und schafft somit eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis gegenüber anderen bekannten Systemen.

Ihre Vorteile

Produktdetails

Das BT-Spannschloss® ermöglicht rationelle und präzise Montagen sowie dauerhafte Verbindungen von Betonfertigteilen. Durch die Verwendung des BT-Spannschlosses und entsprechender Verbindungsmittel können Fertigteile ohne einen mineralischen Verguss miteinander verbunden werden. Somit entfallen Aushärtezeiten oder Stillstandszeiten, aufgrund von tiefen Temperaturen. Die Verbindung mit dem BT-Spannschloss® kann sofort voll belastet werden. Die Anwendung des BT-Spannschloss® können Sie sich im Produktvideo anschauen.

Die allgemein bauaufsichtliche Zulassung (Z-14.4-599) und die Europäische Technische Bewertung (ETA 19/0013) bescheinigen die Zuverlässigkeit des Produktes. Das BT-Spannschloss® wird in drei Baugrößen – M12, M16 und M20 – angeboten und ist in verzinkter oder in Edelstahlausführung erhältlich. Am 12. März 2021 erhielt BT-Spannschloss® M12, M16 und M20 die CE-Kennzeichnung für den Einsatz im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).

360° Ansicht des BT-Spannschloss® – M20

(Benutzen Sie die Maus um das Objekt zu drehen oder klicken Sie hier um ein neues Fenster zu öffnen.)

Anwendungsgebiete von BT-Spannschloss®

Das BT-Spannsystem ist in den verschiedensten Anwendungsbereichen rationell und universell einsetzbar. Beispielsweise bei der Montage und Verbindung von Winkelstützen und Schachtelementen im Straßen- und Tiefbau, bei Baumaßnahmen im Küstenschutzbereich, bei Decken- und Wandverbindungen im Wohnungs- und Gesellschaftsbau und vielen weiteren konstruktiven Verbindungen von Betonfertigteilen.

Anmerkung: Die Lastaufnahme des Spannsystems hängt maßgeblich vom verwendeten Ankertyp ab. Es können mehrere Arten von autorisierten Ankersystemen gemäß den Anwendungserfordernissen verwendet werden (die Daten entnehmen Sie bitte den Herstellerangaben). Allgemein ist die Lastaufnahme des Spannschlosses um ein Vielfaches höher als das der Ankersysteme.

BT-Spannschloss® - Aussparungskörper

Für jede der drei Größen des BT-Spannschloss® gibt es einen passenden Aussparungskörper. Die Standardversion des Aussparungskörpers besteht aus Polyethylen und besitzt schräge Seiten für ein besseres Ausschalen. Es ist möglich, die Aussparungskörper nach Kundenwunsch in Dimension oder Form anzupassen.

Die PE-Aussparungskörper sind besonders robust und somit vielfach wiederverwendbar. Sie ermöglichen eine besonders lagestabile Positionierung der Anker und gewährleisten darüber hinaus eine ausreichende Betondeckung für Anker und BT-Spannschloss®. Für eine schnellere und zuverlässigere Anwendung können die Aussparungskörper mit Magneten ausgestattet werden. Je nach Einbausituation ist es allerdings auch möglich bei Bedarf in die Aussparungskörper hinein zu schrauben oder zu bohren.

Spannschloss

Fragen und Antworten zum Produkt

1. Welche Verbindungssituationen gibt es?

Grundsätzlich kann das BT-Spannschloss als Stumpfstoß-, Eckstoß- und Dreipunktverbindung eingesetzt werden. Je nach Anwendungsfall unterscheidet sich die Art der Aussparung im Betonfertigteilwerk. Während die Aussparung bei der Eckstoßverbindung als Ganzes in einem Element liegen muss, kann bei der Stumpfstoßverbindung der Aussparungskörper auch auf zwei Elemente aufgeteilt werden, geteilt eingesetzt wird. Weiterführende Informationen zum korrekten Einsatz der Aussparungskörper erhalten Sie von Ihrem BT-Ansprechpartner.

2. Woraus besteht das System?

Das BT-Spannschloss® ist je nach Bedarf in drei unterschiedlichen Größen erhältlich: M12, M16 und M20. Sowohl in der verzinkten als auch in der Edelstahl-Ausführung besteht das Verbindungssystem aus drei wesentlichen Bestandteilen: dem BT-Spannschloss®, den Unterlegscheiben und den Sechskantschrauben.

3. Welche Toleranzen kann das BT-Spannschloss® ausgleichen?

Maßtoleranzen der Fugen und beteiligten Bauteile sind tolerierbar, soweit der Zugkraftabtrag des Ankers gewährleistet ist und die Mindesteinschraubtiefe der Schrauben erreicht wird.

4. Wie funktioniert die Ausbildung der korrekten Fugenbreite?

Die Fugenbreiten können über den Einsatz von verschiedenen Schrauben variiert werden. Die richtige Schraubenkombination kann auch bei Bauteiltoleranzen einen regelkonformen Einbau des BT-Spannschlosses ermöglichen. Allerdings müssen dabei die minimal erforderliche und die maximal mögliche Einschraubtiefe stets beachtet werden.

5. Ist das BT-Spannschloss® korrosionsgeschützt und brandschutzkonform?

Ja, das BT-Spannschloss® ist bei zulassungskonformem Einbau korrosionsgeschützt. Bei besonders starker chemischer Belastung kann zusätzlich die Ausführung in Edelstahl verwendet werden.
Das BT-Spannschloss® besteht aus Stahl und entspricht gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2016/364 sowie EN 13501-1 der Brandverhaltensklasse A1.

Im Rahmen eines Brandversuchs an einer Hybriddecke, bei dem das Spannschloss als Ringanker eingesetzt war, konnte eine Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten nachgewiesen werden. Weitere Ergebnisse aus durchgeführten Brandschutztests erhalten Sie von Ihrem BT-Ansprechpartner.

6. Welche Mindestwandstärken sind beim BT-Spannschloss® zu beachten?

Die erforderliche Mindestwandstärke hängt von der jeweiligen Gewindegröße des BT-Spannschlosses ab. Bitte beachten Sie folgende Vorgaben:

M12: Mindestwandstärke 100 mm
M16: Mindestwandstärke 120 mm
M20: Mindestwandstärke 140 mm

Diese Werte stellen sicher, dass die Lasten ordnungsgemäß aufgenommen und übertragen werden können. Für abweichende Anwendungen oder Sonderlösungen wenden Sie sich bitte an unseren technischen Support.

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