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Mauerdurchführung abdichten mit B.T. innovation

Jedes Gebäude wird mit Energie- und Versorgungsleitungen wie Gas, Strom, Wasser und Kommunikation ausgestattet. Die Durchführungen finden durch die Wand, eine Mauer oder bei einem kellerlosen Gebäude durch den Boden statt. Jedoch stellen diese ein- und ausgehenden Leitungen Angriffspunkte für das Eindringen von Feuchtigkeit dar. Um schon zu Beginn des Bauprozesses bestens gegen Nässe und Feuchtigkeit vorbereitet zu sein, sollte die Planung mit Sorgfalt durchgeführt werden. Nachträgliche Verbesserungen an Problemstellen sind möglich.

 

Die BT-Abdichtungsprodukte sind hervorragend dafür geeignet:

  • Die Durchdringung eines Bestandgebäudes dauerhaft wirksam abzudichten
  • Mauerdurchführungen und -brüche zuverlässig nachträglich abzudichten
  • Undichte Fugen & Komplexe Anschlüsse zwischen Durchführung und Wand abzudichten

Bei Durchführungen und Durchdringungen ist es wichtig, dass Einbauteile und Mediendurchführungen wie Rohre, Halterungen oder Kabel, welche die Abdichtung durchdringen, möglichst fest mit dem Bauteil verbunden sind. Typische verwendete Systeme sind hier feste Flanschkragen, feste Durchführungen aber auch elastische Anschlüsse. Die Einbauteile und Mediendurchführungen können dann an die bestehende Abdichtung angeschlossen werden. Auftretende Bewegungen zwischen Durchdringung und Bauteil etwa durch thermische Verformungen stellen zusätzliche Anforderungen an die Abdichtung. Denn die Abdichtung muss die entsprechenden Bewegungen aufnehmen können, um dauerhaft wirksam zu sein. Hierfür stellt B.T. innovation unterschiedliche Produkte zur Verfügung, die das Abdichten vereinfachen.

Schritt 1.

Schritt 2.

Schritt 3.

Schritt 4.

 

BT-Lösungen für das Abdichten von Mauerdurchführungen

InnoElast® – Effektive Abdichtung von undichten Fugen

Undichte Fugen zwischen Durchführung und Wand lassen sich mit InnoElast Typ 1, gegen drückendes Wasser mit InnoElast Typ 2 dauerhaft abdichten.

 

Vorteile des InnoElast® Typ 1

  • Lösungsmittelfrei
  • schwindungsarm
  • Anwendbar auf feuchtem Untergrund ab -3°C
  • Witterungs- und UV-beständig
  • Dauerelastisch
  • Bis 25% Bewegungsaufnahme
  • Ohne Primer anwendbar
 

Vorteile des InnoElast® Typ 2

  • Lösungsmittelfrei und schwindungsarm
  • Anwendbar auf feuchtem Untergrund ab -3°C
  • Witterungs- und UV-beständig, hohe Beständigkeit gegen Chemikalien
  • Dauerelastisch
  • Bis 10% Bewegungsaufnahme
  • Ohne Primer anwendbar
  • Druckwasserdicht bis zu 0,48 bar
 

Anwendung: 

Mittels Schlauchbeutelpistole wird InnoElast® Typ 1 oder Typ 2 auf einem sauberen Untergrund aufgetragen und härtet anschließend wirksam aus. Die Hautbildungszeit beträgt zwischen 2-3 Stunden (Typ 1) und 15 Minuten (Typ 2) bei einer Raumtemperatur von 23°C und einer Luftfeuchte von 50 %, die Durchhärtungszeit beträgt 3mm in 24 Stunden. Eine Grundierung / Primer ist zuvor nicht erforderlich. Es empfiehlt sich aber das Einlegen einer Fugenfüllschnur und das Abkleben der Ränder mit Klebeband. Durch Andrücken und Glätten wird ein fester Verbund mit den Fugenflanken hergestellt.

Wann entscheide ich mich für InnoElast® Typ 1 und wann für Typ 2?

InnoElast® Typ 1:

  • bei Bewegungsfugen mit Bewegungen bis zu 25% 
  • bei Fugen, die lediglich beregnet werden und wo kein Wasserdruck ansteht 

InnoElast® Typ 2:

  • bei Fugen, die Chemikalien ausgesetzt sind (Säuren, Laugen, ausgewählten Treibstoffen) 
  • bei Fugen, die Druckwasser bis 4,8m Wassersäule ausgesetzt sind 
  • bei Fugen, die an bituminösen Stoffen / Anstrichen angrenzen und dicht sein sollen.

Anleitung - Verarbeitung als Fugendichtstoff

Schritt 1.

Den Schlauchbeutel mit der Schere oder einer Zange oben aufschneiden. Zusätzlich den Untergrund (die Fuge) säubern.

Schritt 2.

Den Schlauchbeutel in die Spritzpistole einsetzen und die Kappe fest verschließen.

Schritt 3.

Die Fuge mit InnoElast® Typ 1 oder Typ 2 auffüllen.
Optional: Hinterfüllschnur einsetzen

 

Fertig.

Schützen Sie die Fuge vor Nässe und lassen Sie diese mind. 24h aushärten. 

 

ProElast® – Abdichten einfacher Übergänge und schadhafter Flächen

Einfache Übergänge zu Flächen dichtet das ProElast System aus Folie und Folienklebstoff. 

ProElast® System - Vorteile

  • Druckwasserdicht bis zu 2 bar
  • Anwendung auf feuchtem, eisfreiem Untergrund ab 3°C
  • Witterungs- und UV-beständig
  • Mit InnoElast® Typ 2 = hohe chemische Beständigkeit
  • Ohne Primer anwendbar

Anwendung: 

Nach dem Auftragen von InnoElast® Kleber auf sauberem Untergrund, erfolgt das Verteilen mittels Zahnspachtel. Die Dichtfolie wird dann mittig über die Fuge verklebt, so dass keine Luftblasen verbleiben. Anschließend werden die Ränder mit InnoElast® Typ 1 oder Typ 2 versiegelt. Kurze Aushärtezeiten ermöglichen schnelles Weiterarbeiten. Die Hautbildungszeit beträgt bei einer Raumtemperatur von 23°C und einer Luftfeuchtigkeit von 50% 2-3 Stunden für InnoElast® Typ 1 und 15 Minuten für InnoElast® Typ 2. Innerhalb von 24 Stunden härtet eine Schichtdicke von 2 bis 3 mm, bei einer Raumtemperatur von 23°C und Luftfeuchtigkeit von 50 %, effektiv aus. So dichten Sie Arbeitsfugen, Sollrissquerschnitte und Bewegungsfugen verlässlich ab.

Anleitung - Verarbeitung als Flächenabdichtung

Schritt 1.

InnoElast® als Kleber aufbringen und mit einem Zahnspachtel verstreichen. Zusätzlich den Untergrund säubern.

Schritt 2.

Die ProElast® - EPDM Bahn ausrollen und Luftblasen ausstreichen.

Schritt 3.

Versiegeln Sie anschließend die Ränder der ProElast® Bahn mit InnoElast®.

 

Fertig.

Lassen Sie die behandelte Fläche 24h trocken.

 

FlächenElast® – zur Abdichtung komplexer Anschlüsse

Komplexe Anschlüsse können auch mit dem streichbaren FlächenElast Typ S abgedichtet werden.

FlächenElast® - Vorteile

  • Druckwasserdicht bis zu 1,0 bar
  • Verschleißfest und beständig gegen viele Chemikalien
  • Anwendbar auf feuchtem Untergrund ab 0°C
  • Rissüberbrückend bis 5 mm
  • Dauerelastisch

Anleitung - Verarbeitung als Flächenabdichtung

Schritt 1.

Mitgelieferten Beutel aufschneiden und Inhalt in einen Eimer füllen.

Schritt 2.

Das FlächenElast® in die Fuge einarbeiten, gießen oder auf Fläche streichen.

Schritt 3.

Wo nötig, Flies einlegen (Bsp. gerissener Beton, Ecken, Fugen etc.).

 

Schritt 4.

Tragen Sie die 2. Schicht FlächenElast auf und lassen diesen anschließend aushärten.

 

Nachträgliche Abdichtung von Durchdringungen

Ist die Durchdringung eines Bestandgebäudes nicht ausreichend abgedichtet, kann dies zu erheblichen Schäden an der Bausubstanz führen und eine umfassende Sanierung der Feuchtigkeitsschäden erzwingen. Aber auch höherwertige Nutzungen können nachträgliche Abdichtungen von bestehenden Durchdringungen erzwingen. Zudem ist die Abdichtung gegen das gesundheitsschädliche Gas Radon oft ein notwendiger Sanierungsfall. 

Mauerdurchbrüche in Form von Bohrlöchern abdichten

Es ist nicht nur bei größeren Mauerdurchbrüchen notwendig, die Stellen ausreichend abzudichten, sondern auch bei kleineren Bohrlöchern. Diese sollen die Wände, das Mauerwerk sowie das Gebäude vor dem Eindringen von Feuchtigkeit schützen und können auch von weniger geübten Heimwerkern vorgenommen werden. Sobald ein Bohrloch nicht mehr benötigt wird, sollten Sie es schnellstmöglich abdichten.

Unsere Tipps und Tricks

Während der Sanierungsarbeiten ist es empfehlenswert, die Witterungsbedingungen zu beachten. Denn um Arbeiten an den Kellerwänden, Decken oder Böden vorzunehmen, ist ruhiges und trockenes Wetter vorteilhaft. Jegliche Einbauteile (z.B. Rohre, Kabel, Halterungen) müssen sorgsam mit in die Abdichtungsebene eingearbeitet werden. Ist bei den transportierten Stoffen in den Rohren abzusehen, dass thermische Verformungen entstehen können, sollte die Abdichtung Spielraum für Bewegungen der Rohre enthalten. Rohrleitungen werden mit Hilfe eines Flansches miteinander verbunden. In der Regel ist die ringförmige Scheibe am Ende eines Rohres angebracht und sorgt mit seiner Flanschdichtung für absolute Dichtheit.