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Das Fugenband – die einfache Lösung für die Arbeits- und Bauteilfugen

Abdichtbänder von B.T. innovation

B.T. innovation bietet eine Reihe von Abdichtungsmöglichkeiten für Ihre Anwendungen auf der Baustelle und im Fertigteilwerk. So haben Sie mit dem Fugenband RubberElast eine sichere Lösung für die Abdichtung von Betonfertigteilen vorliegen. Ob bei Winkelstützelementen, Kleinkläranlagen oder Rahmendurchlässen, das Dichtband RubberElast ist durch seine gute Haftung sofort wasserundurchlässig sowie belastbar und ohne weiteres Werkzeug und Zubehör leicht zu verbauen.

  • dauerhaft elastische Abdichtung
  • langjähriger erfolgreicher Einbau
  • Verlegung ab -10°C möglich
  • hohe Beständigkeit gegen Umwelt- und Witterungseinflüsse
  • geprüfte Abdichtung gegen Druckwasser

Mit dem Fugenband SynkoElastwerden Arbeitsfugen im Betonbau sicher und witterungsbeständig abgedichtet. Das Dichtband SynkoElast wird beispielsweise beim Behälterbau oder bei Arbeitsfugen in Wänden oder Bodenplatte verwendet. Das Fugenband wird einfach zur Hälfte in den noch frischen Beton gedrückt.

  • einfache Verlegung in den Ortbeton
  • dauerhaft elastisch
  • Verlegung ab 0°C möglich
  • Beständigkeit gegen betonangreifende Substanzen
  • geprüfte Abdichtung für Kläranlagen

Die Fugenbänder und andere Produkte von B.T. innovation gewährleisten durch ihre hohe Qualität beständig eine sichere Bauwerksabdichtung.

SynkoElast®

SynkoElast® ist ein einfach zu verarbeitendes, innen liegendes Fugenband auf Basis von Polymerbitumen. Anwendung findet es bei Arbeits- und Sollrissfugen an Bauwerken aus wasserundurchlässigem Ortbeton (WU-Beton).

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RubberElast®

RubberElast® ist ein selbstklebendes, vielfach bewährtes Quetsch-Fugenband zur sicheren und druckdichten Abdichtung von Bauteilfugen zwischen Fertigteilen.

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Unter Fugenbändern versteht man Dichtungsbänder und Profile aus Kunststoff zum Abdichten von Fugen. Dabei sind die Formen und Ausführungen vielseitig. Meist werden Fugenbänder zur Abdichtung von Arbeitsfugen und Bewegungs- / Dehnfugen eingesetzt. Neben innen- und außenliegenden Fugenbändern gibt es auch Fugenabschlussbänder in vielen Ausführungen und Formen. Die verschiedenen Formen der Fugenbänder sind in den Normen DIN 18541, DIN 7865 oder über die Bauregelliste geregelt. Die Fugenbänder der BT Innovation sind nach der deutschen Bauregelliste geprüfte Abdichtungsbänder. Für Arbeitsfugen und Sollrissfugen empfehlen wir das SynkoElast®. Bauteilfugen zwischen Fertigteilen können einfach mit RubberElast® abgedichtet werden. Bei großen Bauteilfugen und bei Bewegungsfugen empfehlen wir unsere Einschlagprofile. Diese BT Abdichtungssysteme dichten gegen drückendes Wasser ab. Wenn eine Fuge nur durch Regen und nicht drückendes Wasser belastet wird kann die Abdichtung mit massiven und komprimierbaren bzw. vorkomprimierten Dichtbändern erfolgen. Mit dem BasicElast® der BT innovation lassen sich so gering belastete Bauteilfugen zwischen Fertigteilen während der Montage abdichten. Soll die Abdichtung dieser gering belasteten Fugen nachträglich erfolgen, dann kann dies mit Kompribänder oder Anschlagbänder aus Schaumstoff erfolgen, die nachträglich in Baufugen der abzudichtenden Bauwerke eingebracht werden und dann expandieren.

Fugenbänder schützen auch Wände und Bauelemente vor Luft, Hitze, Kälte, Nässe und eindringendem Lärm (Betonrisse abdichten). Die Einsatzbereiche dieser Technik sind vielseitig.

Schaumstoff-Fugenbänder aus Polyurethan werden bei der Produktion mit einem wasserabweisenden Polymerstoff aus Kunstharz imprägniert, vorkomprimiert, also zusammengedrückt und dann wieder aufgerollt. Auf dieser Basis sind Fugenbänder in unterschiedlichen Längen, Breiten, Durchmessern und Farben erhältlich. Je nach Fugengröße und -ausführung ist eine passende Dichtung erhältlich.

Für den Abdichtvorgang wird meistens nach zweierlei Systemen gearbeitet. Die gängigste Methode ist das Abrollen und Aufkleben des Fugenbandes auf ein Bauteil und das Dagegensetzen des nächsten Teils. Alternativ kann das Band auch nachträglich in eine vorhandene Fuge eingesetzt werden, z.B. bei auf Wänden oder Fundamenten aufgesetzten Kacheln, Wandelementen etc.

Der große Vorteil eines Fugenbandes liegt in seiner Flexibilität. Wird es auf eine Fuge oder Spalte jeglicher Art im Beton aufgetragen, versucht es automatisch, sein ursprüngliches und unkomprimiertes Ausmaß zu erreichen. Damit dehnt es sich weitestmöglich aus und schließt jede Lücke perfekt (Beton abdichten).

Fugenbänder sind dehnfähig jedoch nicht mit Quellbändern zu verwechseln, die erst durch das Aufsaugen von Wasser ihr Volumen vergrößern. Das Fugenband dagegen stellt sich mechanisch direkt nach der Verarbeitung zurück, ohne spezielle chemische oder physikalische Reaktionen hervorzurufen. Es übernimmt damit quasi selbst den finalen Teil seiner Arbeit und Funktion.

Fugenbänder dienen einer Reihe von Funktionen im weiten Feld der Abdichtungen und werden in verschiedenen Normen kommuniziert. Dazu zählen z.B. die sogenannte Schlagregendichtheit in der Pascal-Norm (Pa), was den Staudruck des Windes an einer Hausfassade angibt. Dieses Maß ist sehr wichtig für die Verarbeitung der Abdichtungsstoffe, um gerade an Außenbauten die Widerstandsfähigkeit des Fugenbandes gegen äußere Einflüsse wie Wind, Regen, Schnee, Eis und Sonneneinstrahlung festlegen zu können.

Diese Funktionalität des Dichtungsbandes wird in Beanspruchungsgruppen eingeteilt, die gemäß der industriellen DIN – Nummer 18542 verbindlich festgelegt sind. Bestandteile dieses Reglements sind u.a. die Beständigkeit bei Witterung und Temperaturen, die Luftdurchlässigkeit (gemessen als a-Wert) und die Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit, Korrosion und Lichteinfall.

Weitere Faktoren dieser Bemessung sind das Verhalten bei Bränden und Erschütterungen, die Verträglichkeit mit anderen Baumaterialien, die genannte Schlagregendichtheit bei breiten Fugen oder Fugenkreuzen und der Diffusionswiderstand bei Wasserdampf (z.B. in Badezimmern, Waschräumen, Küchen etc.).

Die Gebrauchstauglichkeit von Fugenbändern mit der höchsten Beanspruchung kommt übrigens nicht an Außenfassaden oder in Kellern zum Einsatz, sondern an Fensterabdichtungen. Hier werden oft Dichtungsbänder der höchsten Beanspruchungsgruppe BG1 eingesetzt, die extrem widerstandsfähig und solide sind.

Fugenbänder sind nicht nur durch Ihre Flexibilität ein unverzichtbarer Verbundstoff in Bau und Handwerk, sondern durch viele weitere Vorteile. Anstatt reaktiv, also durch Chemikalien und Klebstoffe, haftet ein Fugenband adhäsiv, d.h. durch seine eigene Kraft. Das Arbeitsfugenband ist durch die verzögerte Rückstellkraft dieses „intelligenten“ Dichtstoffes jederzeit leicht formbar und anzubringen.

Die Temperaturbeständigkeit eines Fugenbandes liegt je nach Ausführung zwischen -30 °C und +90 °C. Damit hält es sowohl den gängigen Temperaturverhältnissen in den meisten Teilen der Welt stand als auch Räumen mit außergewöhnlich hohen und niedrigen Temperaturen wie Küchen oder Kühlräumen.

Die Imprägnierung der Dichtbänder erfolgt auf Dispersionsbasis (Verteilung) und stattet sie mit einer hohen Langlebigkeit und Beständigkeit gegen Alterungs- und Witterungsbedingungen aus. Fugenbänder vertragen sich hervorragend mit anderen Werkstoffen und sind damit das perfekte Bindeglied zwischen den unterschiedlichsten Materialien. Dazu sind sie relativ brandsicher und besonders umweltfreundlich und schadstofffrei.

Fugenbänder findet man überall auf Baustellen und bei Sanierungen/ Betonsanierungen und Renovierungen. Sie dienen der Abdichtung gegen Lärm, Staub, Wasser, Zugluft und Wettereinflüsse und sind vor allem beim Einbau von Fenstern und Türen zuverlässige Dichtmittel (Fenster abdichten). Gerade bei veralteten Werkstoffen und bei nachträglichen Einbauten dienen die Bänder der konsequenten Verbindung der Elemente – und der perfekten Versiegelung.

Auch beim Glasbau, bei Bodenfugen, bei Bewegungsfugen auf flachen Dächern, Anschlussfugen im Holzbau und bei den Innenverkleidungen wird gerne auf Fugenbänder zurückgegriffen. Dazu werden diese Dichtungen im Hochbau, in der Containerproduktion, bei Innenverkleidungen und in der Automobilindustrie regelmäßig eingesetzt.

Fugenbänder gibt es in verschiedenen Ausführungen. Eckfugenbänder werden insbesondere bei Ecken, Kanten und versetzten Bauweisen eingesetzt. Diese Variante wird oft an Wänden und Böden mit Höhenunterschieden verwendet. Fugenabschlussbänder hingegen werden zum optischen Verschluss von Fugen und Spalten verwendet. Diese Dichtmaterialien dienen primär dem Schutz vor Schmutz und Nässe.

Dehnungsfugenbänder kommen zum Einsatz, wenn zwischen Betonplatten nicht nur Lücken geschlossen werden sollen, sondern Bewegungen und Setzungen vorhanden sind. Dieses Fugenband übernimmt damit eine korrigierende Wirkung. Die Bewegungen des Bandes vollziehen sich durch einen speziell eingearbeiteten Mittelschlauch. Dabei wird zwischen innen- und außenliegenden Dehnungsfugenbändern unterschieden.

Arbeitsfugenbänder sind dagegen flach angelegt und besitzen eine Profilierung. Zweck dieses Profils ist der konsequente Abbau von Wasserdruck, indem die Nässe über die Profilführung abgeleitet wird. Auch hier wird zwischen innen- und außenliegenden Arbeitsfugenbändern unterschieden.

ASI-Fugenbänder werden durch innen angebrachte, runde Stahlstäbchen stabilisiert. Damit wird ein Umknicken des Fugenbandes beim Arbeiten und Betonieren verhindert. AS-Fugenbänder hingegen sind von außen durch Stahlklammern verstärkt und werden bei Fugen von Betonsockeln oder Wandanschlüssen verarbeitet. Bei Schwindfugen werden meistens Schwindrohre verwendet – runde Fugenbänder aus thermoplastischem PVC oder einem ähnlichem Kunststoff.