Bauteile aus Beton abdichten

Zuverlässiger Schutz für Beton und Betonfertigteile

Die Verwendung von Beton für die Produktion von Bauteilen wirft neben der Frage nach der optimalen Schalung auch immer das Problem der Abdichtung der Betonteile gegen Druckwasser, Regen bzw. allgemeine Feuchtigkeit auf. Ob es sich nun um aufwändige Vorhaben wie eine Staumauer oder um alltägliche Anwendungen wie das als „Weiße Wanne“ ausgeführte Untergeschoss eines Eigenheims handelt. Dabei ist es das kleinere Problem, den Beton selbst undurchlässig für Wasser oder andere Flüssigkeiten zu gestalten. Die eigentliche Schwierigkeit bei der Abdichtung von Beton stellen stets die Arbeitsfugen dar, die aus physikalischen Gründen oder infolge der Herstellungsweise zwischen den einzelnen Teilen eines Bauwerks aus Beton entstehen. Arbeitsfugen in Ortbetonbereich oder andere Bauwerksfugen zuverlässig abzudichten, ist eine erhebliche Herausforderung an Bautechnik sowie Bauchemie und erfordert eine Menge Know-how.

Ihr Ansprechpartner

Herr Dr. Jörg Rottstegge
E-Mail: Joerg.Rottstegge@bt-innovation.de

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Die AnforderungenAnwendungsgebieteAbdichten von OrtbetonAbdichten von StoßfugenBestehende Bauwerke

Die Anforderungen

Abdichtungen für Beton und Betonfertigteile müssen zuverlässig vor Druckwasser und anderen witterungbedingten Einflüssen schützen und diesen Schutz auch dauerhaft aufrechterhalten. Das bedeutet zunächst, dass der Werkstoff auch wirklich für den jeweiligen Einsatzzweck als Dichtmedium geeignet sein muss. Die daraus gefertigte, eingebaute Dichtung muss beständig gegen Alterung sowie die auftretenden Medien und ihre eventuellen Beimengungen sein, gegen die sie absperren soll. Ferner müssen Abdichtungen so einfach einzubauen sein, dass der korrekte, die Funktion garantierende Einbau auch unter schwierigen Bedingungen ausgeführt werden kann. Erfahrungsgemäß ist es jedoch so, dass ein extrem aufwändiger Einbau nicht unbedingt mit der Zuverlässigkeit der verwendeten Dichttechnik gleichzusetzen ist.

Daraus ergeben sich die Kernanforderungen an eine gute Beton-Dichttechnik:

  • hochwertige, für den jeweiligen Einsatzzweck geeignete Materialien
  • ein auf die jeweilige Anwendung abgestimmtes System
  • durch den Herstellungsprozess garantierte Qualität
  • ein gut durchdachtes Anwendungsverfahren zur unkomplizierten Verarbeitung auf der Baustelle

Um diese Anforderungen zu erfüllen, bedarf es eines erfahrenen, mit der Praxis auf der Baustelle vertrauten Lieferanten, der über eine geeignete Produktpalette verfügt. Außerdem ist eine kompetente Beratung unerlässlich, welche sicherstellt, dass das richtige Produkt für den individuellen Einsatzzweck ausgewählt wird.

Anwendungsgebiete der Technik für Betonabdichtung

Kein Abdichtungssystem für Beton gleicht dem anderen, denn es kann nicht ein Verfahren geben, welches für alle Verwendungszwecke ideal ist. Im Wesentlichen kann man drei große Anwendungsgebiete voneinander abgrenzen:

  • die Abdichtung von Arbeitsfugen in Ortbetonbereich (siehe Fugenband)
  • das Abdichten von Betonfertigteilen, Abdichtung Betonflächen (siehe Dichtschlämme)
  • das nachträgliche Abdichten von Fugen an bestehenden Bauwerken (Bauwerksabdichtung)

Jede dieser Verwendungsarten ist anders, wobei es auch innerhalb der einzelnen Gebiete Unterschiede in den Anforderungen an die Abdichtung gibt. Daher bietet B.T. innovation Ihnen eine breite Palette an Produkten, aus der Sie die für Ihre individuelle Aufgabenstellung richtige Lösung auswählen können. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Bodenplatte abdichten.

Abdichten von Ortbeton

Im Ortbeton entstehen Arbeitsfugen vor allem dadurch, dass nicht alle Teile einer Weißen Wanne, einer Ufermauer oder eines Behälters in einem Arbeitsgang hergestellt werden können. Bei großen Bauteilen werden zudem Sollrisse vorgesehen, Trennfugen also, die verhindern, dass das Bauteil später durch Spannungsabbau unkontrolliert reißt. Somit hat man eine vordefinierte Sollrissfuge, die durch ein Profil präventiv abgedichtet werden kann. Das Zusammensetzen von im Fertigteilwerk oder direkt auf der Baustelle hergestellter Betonfertigteile (Hohlwandbauweise) führt zu Fugen zwischen den Betonfertigteilstößen.  In beiden Fällen werden Dichtsysteme benötigt, die sich zusammen mit Frischbeton verarbeiten lassen und sich mit diesem so verbinden, dass später kein Wasser zwischen Beton und Dichtmasse durchtreten kann.

Ein Beispiel für ein Produkt aus diesem Bereich ist das Dichtband SynkoElast. Beim Bau eines Kellers etwa wird es nach dem Betonieren der Bodenplatte im Bereich der Anschlüsse der Kellerwände in den noch frischen Ortbeton eingelegt. Dazu ist keinerlei zusätzliches Werkzeug notwendig. Auch die hier meist hervorstehende Anschlussbewehrung sorgt nicht für unerwünschte Störungen, da das flexible Dichtband ohne Probleme dazwischen verlegt werden kann.

Abdichten von Stoßfugen

Mit dem allgemeinen Zwang zur Rationalisierung und dem auch speziell bei Bauvorhaben hohen Kostendruck, hat der Einsatz von Betonfertigteilen in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Ein erhebliches Problem dabei ist, die Stoßfugen zwischen Betonfertigteilen abzudichten, vor allem, wenn, wie etwa bei Kellerwänden, die Bentonkonstruktionen im Druckwasserbereich aufgebaut werden.

Mit Neuheiten in der Abdichttechnik wie RubberElast, lässt sich dieses Problem zuverlässig lösen. Es handelt sich hierbei um ein Dichtband mit hoher Klebefähigkeit, welches jeweils vor dem Ansetzen des benachbarten Teils auf den Stoß aufgebracht wird. Durch das Anstellen des nächsten Betonteils wird aufgrund der Komprimierung ein Druck aufgebaut und das RubberElast verbindet sich zuverlässig mit dem Beton beider Teile und sorgt so für hundertprozentige Dichtigkeit (siehe Beton verbinden).

RubberElast verklebt zuverlässig nicht nur mit Beton, sondern auch mit anderen Baumaterialien, wie etwa Glas oder Stahl. Damit lassen sich die architektonischen Möglichkeiten, die sich aus der Kombination dieser Baustoffe mit Beton ergeben, ausschöpfen, ohne dass es Probleme bei der praktischen Ausführung gibt.

An bestehenden Bauwerken

Bei Sanierungs- und Installationsarbeiten am bestehenden Haus, aber auch bei der Erstinstallation der Haustechnik in Neubauten fällt oft die Abdichtung von Wand- und Deckendurchführungen an. Hier geht es darum, die Dichtigkeit zwischen Beton einerseits und einer ganzen Reihe von Werkstoffen wie Stahl, PVC oder anderen Werkstoffen andererseits zu erreichen. Hierfür bietet der vielseitige Kleber InnoElast die passende Lösung, um wirklich dicht abzuschließen.

InnoElast eignet sich durch seine hervorragenden chemischen Eigenschaften zum Abdichten und Füllen von Fugen aller Art. Es ist beständig gegen Umwelteinflüsse, sowie Säuren, Laugen und Bakterienfraß. InnoElast kann auf feuchten Untergründen, sogar bei leichtem Frost und in der Regel ohne Vorbereitung des Untergrundes mit einem Primer verarbeitet werden. Zusammen mit der Dichtungsbahn ProElast kann InnoElast auch zum streifenförmigen Abdichten von Außenwandfugen und Rissen gegen drückendes Wasser verwendet werden (siehe Betonrisse abdichten).

Ein weiteres Produkt für flächige Abdichtungen ist FlächenElast, eine Dichtmaße, die sich streichen oder aufrollen lässt und die durch die Luftfeuchte abbindet. Diese Dichtungsmaße ist besonders auch für die Reparatur von Flachdächern geeignet, auch wenn das Dach ursprünglich mit einer bituminösen Masse beschichtet wurde.

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